Über das Stück
3165 - Monolog eines Henkers
Spieldauer: ca. 80 Minuten
Aufführungsrechte: Bernhard Setzwein, Heimkehrerstr. 3, 93449 Waldmünchen
Wir befinden uns in den 50-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Schauplatz dieser monologisch-grotesken Rückschau auf ein allzu wahres Leben ist die Wohnstube des letzten bayerischen Henkers. Sein Leben hat(te) es in sich: Er hält den schauderhaften Weltrekord im Köpfen von Menschen, er hat bis zum heutigen Tage ein Patent über eine höchst effizient arbeitende Guillotine inne, er vollbrachte es nicht, seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen, er ist Opfer und Täter zugleich. Er war der Star seiner Zunft und doch ein armes Schwein – der letzte Scharfrichter Bayerns.
Dieser auf wahren Begebenheiten basierende Monolog hatte seine Weltpremiere im Dezemer 2007 im "Waldsassener Kasten" in Weiden – einem der vielen schauderhaften Wirkungsstätten des zweifelhaften Titelhelden. Mit "3165 – Monolog eines Henkers" erteilte die Stadtbühne Vohenstrauß zum ersten Mal einen Stückauftrag an einen regionalen Autor und bekam dadurch die Gelegenheit zu einer Welturaufführung eines literarischen Stoffes.

