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3165 – Monolog eines Henkers

Schauspiel von Bernhard Setzwein

7. bis 29. Dezember 2007 (Weltpremiere)
Regionalbibliothek Weiden
Regie und Gesamtleitung: Matthias Winter

Spieldauer: ca. 80 Minuten
Aufführungsrechte: Bernhard Setzwein, Heimkehrerstr. 3, 93449 Waldmünchen

Wir befinden uns in den 50-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Schauplatz dieser monologisch-grotesken Rückschau auf ein allzu wahres Leben ist die Wohnstube des letzten bayerischen Henkers. Sein Leben hat(te) es in sich: Er hält den schauderhaften Weltrekord im Köpfen von Menschen, er hat bis zum heutigen Tage ein Patent über eine höchst effizient arbeitende Guillotine inne, er vollbrachte es nicht, seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen, er ist Opfer und Täter zugleich. Er war der Star seiner Zunft und doch ein armes Schwein – der letzte Nachrichter Bayerns.
Dieser auf wahren Begebenheiten basierende Monolog kam im "Waldsassener Kasten" in Weiden auf die Bühne – einem der vielen schauderhaften Wirkungsstätten des zweifelhaften Titelhelden. Mit "3165 – Monolog eines Henkers" erteilte die Stadtbühne Vohenstrauß zum ersten Mal einen Stückauftrag an einen regionalen Autor und bekam dadurch die Gelegenheit zu einer Welturaufführung eines literarischen Stoffes.

Besetzung:

Johann Reichhart  Christian Hofmann 
Erika, seine Vermieterin und Lebensgefährtin   Waltraud Janner-Stahl 
   
Bühnenbild  Christian Hofmann
Matthias Winter  
Musik und Sounddesign  Thomas Patterer  
Videoproduktion  Bernd Kropf - BK-Media  
Kostüm  Evi Schwab  
Maske  Stefanie Gallitzendörfer 
Requisite  Johannes Walbrunn  
Technik  Thomas Grundler
Hildegard Schmucker 
Regieassistenz   Hildegard Schmucker  
Regie  Matthias Winter  

Herzlichen Dank an die Firma Roland Hartinger - Vohenstrauß für die Fertigung der Stahlkonstruktion der Guillotine

Stimmen zur Inszenierung:

"Setzweins Stück geht schonungslos und eindringlich der ewigen Frage nach, wer wen benutzt. Ein System wie das Dritte Reich seine Erfüllungsgehilfen oder umgekehrt? Die Frage ist so aktuell wie eh und je" (Süddeutsche Zeitung, 4.12.2007) 
"Brillant authentisch" (Der neue Tag, 10.12.2007) 
"Standing Ovations" (Rundschau, 13.12.2007), "Klasse, die Leistung der beiden Darsteller....Interessant die Special Effects" (Rundschau, 20.12.2007)  
"Chapeau, liebe Stadtbühne! Respekt! Besser hätten das auch Profis kaum gespielt." (www.vohblog.de, 20.12.2007)  
"grandios: Christian Hofmann", "Gefühlskraftwerk wie Inge Meysel in ihren besten Rollen: Waltraud Janner-Stahl" (Mittelbayerische Zeitung, 11.12.2007) 
"Ein Glücksgriff die beiden Darsteller" (Passauer Woche, 12.12.2007) 
"vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall und stehenden Ovationen gefeiert" (Passauer Neue Presse, 10.12.2007) 

Hörspiel zum Stück:

(mit den Originaldarstellern)
>LOhrBär-Verlag Regensburg (Infos und Bestellmöglichkeit)

Wiederaufnahme dieses Stücks:

2008

Lyrik, Lieder, Leckereien