Endspiel
Drama von Samuel Beckett
11. Oktober 2002
Ehemalige Porzellanfabrik Seltmann, Vohenstrauß
Regie: Michael Höllerer
Alle warten, auch die Zuschauer warten auf wahnwitzige Puppenspieler, teuflisch irrsinnige Musiker.
Der blinde Herr Hamm, der nicht gehen kann, dessen Diener Clov, der nicht sitzen kann. Negg und Nell, die untoten Eltern warten auf das Ende.
In einem Wettstreit wechselnder Sticheleien und Bosheiten vertreiben sie sich die Zeit. Ein absurdes, nicht enden wollendes Spiel aus dem es kein Entrinnen gibt.
Wer wird gewinnen ? - Die Puppen ?
Ein tragikommischer Diskurs, den kraftvolle Poesie auszeichnet, der sich ansonsten jedoch jeglicher konkreten Deutung entzieht.
"Endspiel wird bloßes Spiel sein. Nichts weniger. Von Rätseln und Lösungen also kein Gedanke. Es gibt für solches ernstes Zeug Universitäten, Kirchen, Cafés du Commerce usw." (Samuel Beckett)

